
Der Oszillator des Synthesizers erzeugt eine Wellenform, die dann andere Elemente der Synthesizer-Architektur durchläuft, um dort bearbeitet und manipuliert zu werden.

Drehregler „Mix“: Hier kannst du die Wellenform des Oszillators festlegen, die für die Grundklangfarbe maßgeblich ist.
Wenn der Wave-Drehregler auf Linksanschlag steht, spielen die Oszillatoren des ES E Sägezahnwellen aus.
Wenn der Wave-Drehregler auf Rechtsanschlag steht, wird eine Rechteckwelle (50 %) ausgespielt, die um eine Oktave tiefer gestimmt ist als die Sägezahnwelle.
Bei jeder Einstellung zwischen diesen Extrempositionen entspricht das Oszillator-Signal einer Überblendung der beiden Wellenformen.
Tasten „8'“, „16'“, „32'“: Mit diesen Tasten kannst du die Tonhöhe in Oktaven einstellen – nach oben bzw. unten transponieren. 32 Fuß ist die tiefste, 8 Fuß die höchste Einstellung. Die Einheit Fuß geht auf das Längenmaß von Orgelpfeifen zurück. Je länger und breiter die Pfeife, desto tiefer der Ton.
Drehregler „Glide“: Hiermit kann eine kontinuierliche Tonhöhenverschiebung zwischen zwei nacheinander gespielten Noten erreicht werden. Stelle den Wert für die benötigte Zeit ein, um von der zuletzt gespielten Tonhöhe zur nächsten zu gelangen. Beim Wert „0“ erklingt kein Glide-Effekt.
Hinweis: Der monophone ES M arbeitet im Fingered-Portamento-Modus, bei dem das Legato-Spiel in einem gleitenden Übergang der Tonhöhe von Note zu Note resultiert.